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Ein Orchester besteht aus Musikern, die nicht singen, sondern ein Instrument spielen. In der Klassik unterscheidet man zwischen einem Sinfonieorchester (50 bis 100 Musiker) und dem kleineren Kammerorchester (10 bis 20 Mitglieder). Hauptdarsteller wie Geigen oder Flöten sind mehrfach („chorisch“) besetzt und spielen jeweils gemeinsam dieselbe Melodie. Für den einheitlichen Takt sorgt der Dirigent – er ist der Chef des Orchesters.
Obwohl der Komponist alles aufgeschrieben hat, gibt es immer noch unzählige Möglichkeiten, eine Partitur zu spielen und zu interpretieren. Dies entscheidet der Dirigent (hier Justus Frantz), der musikalische Leiter eines Orchesters. Mit seinem Taktstock, der etwa aussieht wie Harry Potters Zauberstab, zeigt er seinen Musikern ihren Einsatz an und gibt den Takt und das Tempo vor.
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Sie ist das Drehbuch eines Musikstücks. In der Partitur (italienisch: „Einteilung“) schreibt der Komponist die Noten aller Instrumente vom ersten bis zum letzten Ton nieder, so dass jeder Musiker weiß, in welchem Tempo, mit welcher Technik und mit welchem Ausdruck er spielen muss. Der Dirigent hat dank der Partitur den Gesamtüberblick über das Stück und alle Stimmen.
In Deutschland machen mehr als eine Million Menschen in rund 18.000 Orchestern Musik. Für die meisten von ihnen ist das eine Freizeitbeschäftigung oder sie musizieren in einem Schulorchester. 130 Orchester in Deutschland setzen sich aus Berufsmusikern zusammen. Manche geben nur eigene Konzerte, andere spielen auch an Opernhäusern, begleiten Musicals. Auch einige Radiosender haben eigene Orchester.
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Die meisten professionellen Orchester sind in Opernhäusern (wie auf dem Foto die Semperoper in Dresden) zu Hause. Hier sitzen die Musiker während einer Aufführung in der Regel im sogenannten Orchestergraben, einer tiefen Versenkung vor der Bühne, damit sie nicht den Blick auf die Sänger versperren.
Dieser Begriff stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Liebe zur Musik“. Seit dem 19. Jahrhundert bezeichnet er eine Konzertgesellschaft. Es ist also nur ein anderes Wort für ein Orchester. Viele Ensembles tragen den Begriff in ihrem Namen, zum Beispiel die Berliner Philharmoniker.
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Er ist die rechte Hand des Dirigenten und so etwas wie der Kapitän einer Fußballmannschaft. Der Konzertmeister spielt meistens die wichtige 1. Violine. Zudem überwacht er, dass vor dem Konzert alle Mitspieler ihre Instrumente einstimmen und gibt das Zeichen, aufzustehen oder sich hinzusetzen. Bei größeren Orchestern gibt es häufig sogar mehrere Konzertmeister.
Du kannst jederzeit einsteigen – und es ist dafür nie zu früh oder zu spät. Du musst am Anfang nicht einmal Noten lesen können. Wichtig ist zunächst nur, dass du Begeisterung, Fleiß und Ausdauer mitbringst. Viele Musikschulen und -vereine in Deutschland betreiben Kinderorchester. Hier lernen Jungen und Mädchen zwischen 6 und 14 Jahren das Zusammenspiel im „Team“ einer Orchesterformation. Instrumente gibt es für Kinder in den verschiedensten Größen.http://www.miz.org
Mehrere Instrumentengruppen sorgen gemeinsam für den vollen Klang eines Orchesters:
Holzbläser: | Blechbläser: |
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Schlaginstrumente: | Streicher: |
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Zupfinstrumente: | Tasteninstrumente: |
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Neben dem Sinfonie- und dem Kammerorchester gibt es häufig auch Ensembles, in denen nur Instrumente einer bestimmten Gattung erklingen. Dazu gehören zum Beispiel das Blas-, das Streich- oder das Zupforchester.